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Gigantisches
Hermannsdenkmal,
hoch über dem Teutoburger Wald bei Detmold

 
© Red. RIDER´S GUIDE

 

 

 

 

Kurz-
mglass_02.gif
 
info

 

 

 


Aussicht vom
Mühlenberg über die "Borgloher Schweiz"

 
© Red. RIDER´S GUIDE

 

 

Mit 50 km/h entschärftes Kurven auf der alten Bergrennstrecke zw. Bissendorf & Borgloh
 
© Red. RIDER´S GUIDE

 

 

Sauropoden- und Theropodenspuren auf der Felswand (WIKIPEDIA CC BY-SA 3.0 - Autor Jens Lallensack)

Trittsiegel der "Elephantopoides barkhausenensis":
Populäre Saurierspuren
im Wiehengebirge
bei Barkhausen
 
© Jens Lallensack
(Wikipedia-
CC BY-SA 3.0)

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Nachbarregionen: black01_next.gif Münsterland, black01_next.gif Weserbergland, black01_next.gif Lüneburger Heide
in Vorb.: black01_next.gif 
Emsland & Hümmling, Oldenburger Münsterland, Wesergebirge

 
Allgemeines:


Im Dunkel des
Teutoburger Waldes liegen viele sehenswerte
Halteziele verborgen, allen voran die magischen
Externsteine.

Zusammen mit dem kurvenhaltigen Umland bieten die Mittelgebirgszüge im Hermannsland rund um Bielefeld und Osnabrück spannende Motorradstrecken. Diese Gebirgsregion liegt weitgegend im Norden & Osten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, mit einer großen Ausnahme: Um Osnabrück ragt, wie eine Knolle in den westfälischen Boden, das Land Niedersachsen weit nach Süden ins Nachbarbundesland hinein, fast bis an eine gedachte Linie Münster-Bielefeld. Die historische Zugehörigkeit zu verschiedenen Fürstentümern prägten hier wie anderswo Land und Leute und definieren die heutigen Landesgrenzen dieser reizvollen Region mit ihren kulturell unterschiedlichen Wurzeln.

Die Hauptbergkette des
Teutoburger Waldes verläuft als schmaler Höhenzug auf einer rund 130 km langen Strecke fast geradlinig von Ibbenbüren bei Osnabrück über Bielefeld bis Horn-Bad Meinberg, und biegt dort als Eggegebirge nach Süden hin ab. Die Höhen des Eggegebirges reichen bis in den Südosten von Paderborn und enden erst am Diemeltal, kurz vor dem hessischen Warburg.

Das dem Teutoburger-Wald-Höhenzug nördlich vorgelagerte
Wiehengebirge verläuft fast parallel ebenfalls in west-östlicher Richtung von Ibbenbüren bis Porta Westfalica bei Minden, bzw. setzt sich dann rechts vom populären Weserdurchbruch bei Porta Westfalica als Wesergebirge fort.

Vom Osning zu verwirrend neuen Naturpark-Namen

Die touristische Osning-Route durch das südliche Osnabrücker Land erinnert mit ihrem Namen an den bis ins 17. Jahrhundert für den gesamten Teutoburger Wald verwendeten alten Mittelgebirgsnamen "Osning", der in vielen älteren Atlanten bis in die 1960er Jahre hinein zu finden ist.
Im Jahre 1616 brachte der Historiker und Geograph
Philipp Clüver den Namen "Teutoburger Wald" ins Spiel, abgeleitet von der alten lateinischen Bezeichnung "teutoburgiensis salto", dem Ort, wo nach Darstellung des römischen Schriftstellers Tacitus die "clades variane", die Niederlage des römischen Feldherrn Varus stattgefunden haben soll. Und 1669 wurde die Bezeichnung "Teutoburger Wald" dann durch den zu jener Zeit wirkenden Fürstbischof von Paderborn und Münster übernommen und populär gemacht. Und bis in die moderne Zeit hinein wurde die genauen Ortslage dieser legendären Schlacht gesucht...

Die geologisch vielschichtigen Höhenzüge ragen weit in die ebene Fläche Norddeutschlands hinein. Sie sind meist aus Jurakalken und dem für Bauwerke gerne verwendeten Osning-Sandstein der Unterkreide aufgebaut. In der Regel sind sie nur wenige Kilometer breit und dabei häufig in Quertäler gegliedert, den sogenannten "
Dören", die durch zurück schreitende Erosion von Bächen angelegt wurden. Der lang gestreckte, überwiegend mit Wald bestandene Hauptkamm trägt je nach Abschnitt verschiedene Namen (von NW nach SE "Iburger Wald", "Osning" und "Lippischer Wald").

Die den "Teutoburger Wald" ergänzenden Höhenzüge
Wiehengebirge im Norden und Eggegebirge im Süd-Osten zählen seit einer verwirrenden Zusammenfassung zu den beiden neu erschaffenen Naturpark-Regionen Nördlicher Teutoburger Wald / Wiehengebirge, seit 2002 ergänzend auch unter dem Geopark "terra.vita" vermarktet, und den Südlicher Teutoburger Wald / Eggegebirge: Getrennt werden die so frisch definierten Waldregionen durch eine kleine im Hauptgebirgszug vorhandene tektonische Senke bei Bielefeld, durch der auch die Autobahn A2 Dortmund-Hannover verläuft.

Richtig bizarr wird es in der jüngsten touristischen Vermarktung: Jetzt wird die gesamte Region als "Teutoburger
Wald" zusammen gebracht, sogar mit Berücksichtigung der nicht zum Mittelgebirge zählenden maximal 120 m hohen Ankumer Höhen nordwestlich von Bramsche. Diese Erhebungen sind ebenso wie die "Dammer Berge" eiszeitliche Ablagerungen, also pleistozäne Moränen, die aus geologischer Sicht nichts mehr mit den hochgedrückten Teilen des "mezozoischen Deckgebirges" aus Jura- und Kreidegesteinen von Wiehengebirge und Teutoburger Wald gemeinsam haben.

Weitere Infos zu den "
Namensverwirrungen im Hermannsland".

Einen für motorisierte Biker anfahrbaren Gipfel oder einen zumindest vergleichbar anfahrbaren Aussichtspunkt einzurichten, ist für viele Mittelgebirgen ja selbstverständlich umgesetzt worden. Hier im Hermannsland wurde es glatt vergessen, warum auch immer...

Denn die höchste Erhebung der Region gipfelt im Eggegebirge mit der nur per Pedes zu erwandernden "
Preußischen Velmerstot", stolze 468 Meter hoch und bietet vom 9 Meter höheren, im Jahr 2004 neu errichteten Eggeturm bei guter Fernsicht weit reichende Ausblicke über das Lipper Land und das Münsterland (vom Parkplatz ca. 3 km entfernt).

Höchster Berg im Hauptkamm des Teutoburger Waldes ist der 22 Meter kleinere 446 m üNN hohe
Barnacken auf nordrhein-westfälischem Grund bei Horn-Bad Meinberg, gebildet aus dem Osning-Sandstein der Unteren Kreide. Auch dieser markante Berg ist nur für Wanderfreunde zu erreichen, ebenso wie der 320 m hohe Heidbrink, der höchste Aussichtsmöglichkeit im Wiehengebirge.

 
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Biker-
Treffs




Jausestation Malepartus
bei Lienen im Höhenzug des Teutoburger Waldes




Bayerisches aus garantiert niedersächsischer Küche
 
© Red. RIDER´S GUIDE 


Bikerstopp am quirlig
niederländisch-deutschen
Gasthaus Mol bei Fürstenau im Osnabrücker Land

 
© Gasthaus Mol

Biker-Treffpunkte:
 
Ankumer Höhen
Nicht nur niederländische Biker treffen sich im
Gasthaus Mol bei Greetje und Geert in Bippen-Lonnerbecke (MO geschlossen, sonst tgl. ab 11 Uhr) nördlich von Fürstenau (über die B 402 in Rtg. Haselünne, nach nur ca. 2 km rechts zum Schützenhaus und Gasthof abbiegen). Natürlich gibt es unter den zahlreichen Leckereien die unter holländischen Asphaltfliegern beliebten Frikandellen.

Zu einer alternativen Fahrpause in den
Ankumer Höhen verführt bei Bippen das mitten im Wald gelegene Café & Restaurant Forsthaus Maiburg.

Wiehengebirge
Direkt an der B 65 treffen sich donnerstags Nachmittag viele Biker an der Raiffeisentankstelle zwischen Wehrendorf und Bad Essen.

Im Ortszentrum von Bramsche-Engter (Im alten Dorf 21), nur rund 4 Kilometer vor oder nach der Museumstour durch den geschichtshaltigen Varusschlacht-Museumspark Kalkriese, kann man sich zu günstigen Preisen in Kerstins Luna-Grill mit leckeren Schnitzelgerichten stärken.


Teutoburger Wald

Im Sommerhalbjahr treffen sich Biker täglich auf dem Rastparkplatz
"Münsterlandblick" an der Landstraße von Ibbenbüren nach Tecklenburg (unterhalb der Freilichtbühne).
Nicht weit davon, am Südhang des Teutoburger Waldes, nahe der A 1, hat sich das
Rasthaus Wechte zum Tourertreff entwickelt: Hier lockt warme westfälische Küche bis 22 Uhr (nach der Autobahn-Ausfahrt Nr. 73 in Rtg. Lengerich fahren, an der ersten Kreuzung links).

Zwischen Hagen und Bad Iburg lauert an der kurvigen L 96 Birgits neuer Biker Kotten, geöffnet im Sommerhalbjahr ab 1. Mai (Forellental 1, geöffnet von MI bis SO in traumhafter Lage am Hang mit Grillbude & Biergarten). Und für Gespannfahrer mit Biker-Nachwuchs lockt als Zugabe ein hauseigener Streichelzoo...

In
Bielefeld vergnügen sich nicht nur Biker in gleich zwei Szene-Kneipen, der Blues-Bar Extra in der Siekerstraße 20, (tgl. von 18 bis 1 Uhr) und das zentral am Ravensberger Platz gelegene Black Rose in der Heeperstraße 52 (tgl. außer FR v. 18 bis 1 Uhr, SA v. 14 - 3 Uhr, SO v. 14 - 1 Uhr).

Im Hauptkamm zwischen Georgsmarienhütte und Bad Iburg liegt als schönes Biker-Anfahrziel nördlich von
Lienen auf 225 m Höhe die als bayrische Jausenstation geführte Waldwirtschaft Malepartus (Bad Iburg über die "Holperdroper Straße" oder den Ort Lienen nördlich verlassen).

Am Nordhang bei
Bissendorf (Wissinger Str. 30) lud bis vor wenigen Jahren die Kultkneipe "Zur Lindenhöhe" die Asphaltflieger zu gemütlichen Pausen ein. Doch nach über 20 Jahren schloss "Bikerwirt" Tomy im Herbst 2011 die Pforten. Nach längerem Umbau übernahm Guido, der mit seinem Team im nahen Hilter bereits den amerikanischen "Grill" Route 68 Fine Food & Drinking Kultstatus erlangte, das Lokal mit Biergarten am Standort in Bissendorf und öffnete ein zweites Route 68, in der nun primär
Steaks, Burger, Spare Ribs und Salate auf dem Teller der Biker landen (nördlich der mit 50 km/h zul. Höchstgeschwindigkeit angeordneten und seitdem ordentlich entschärften Uphöfener Bergrennstrecke bei Bissendorf (MI-FR von 17-24 Uhr, SA von 17-01 Uhr u. SO/FEI von 17-22 Uhr.).

Sich in der Wochenmitte zu versammeln, ist nicht nur für Motorradfahrer ungewöhnlich: Aber hier, zwischen Harsewinkel und Gütersloh, ist es Tradition, enstanden aus einem Gag! An der Landstraße zwischen
Clarholz und Marienfeld erwartet die Broker Mühle (tgl. außer MO ab 17 Uhr, SO ab 11 Uhr) ihre Gäste, und das in großer Zahl dann immer Mittwochs ab 15 Uhr.


Eggegebirge
Im Eggegebirge trifft man sich am schönen Aussichtspunkt oberhalb von Bad Driburg nahe der historischen Sachsenklause unweit der Ruine der Iburg (Westerfeldmark 6, ganzjährig & täglich außer DI geöffnet, von 9 bis 21 Uhr).

Schnell-Index (PLZ für Routenplaner und Tel. f. Nachfragen):
33014 Bad Driburg (Sachsenklause, Tel. 05253/ 2404, Fax 940008);
33442 Herzebrock-Clarholz (Broker Mühle, Tel. 05245/ 2413);
33602 Bielefeld (Extra, Tel. 0521/ 62323);
33607 Bielefeld (Black Rose, Tel. 0521/ 66534);
33034 Brakel (Gutshof ALB-ROCK CAFE, Tel. 05272/ 393914);
49143 Bissendorf (Gaststätte & Biergarten Route 68, Tel. 05402/ 6414139);
49170 Hagen (Birgits Biker-Kotten, Tel. 05401/ 90105);
49176 Hilter ("Route 68" Fine Food & Drinking, Tel. 05424/ 647253);
49525 Lengerich (Rasthaus Wechte, Tel. 05482/ 375);
49536 Lienen (Malepartus, Tel. 05483/ 8337);
49565 Bramsche-Engter (Luna-Grill, Tel. 05468/ 939555);
49537 Tecklenburg (Rastplatz "Münsterlandblick -Schau ins Land");
49626 Bippen (Forsthaus Maiburg, Tel, 05435/ 955122, Fax 955123);
49626 Bippen-Lonnerbecke (Gasthaus Mol, Tel, 05901/ 5013265);


Streckensperrungen für Motorräder

zw. Belm-Vehrte und Ostercappeln-Vennevon ab Einmündung K342 bis Einmündung K416 (in der Zeit vom 01.04.-31.10. am SA ab 14 Uhr, SO & FEI von 0-24 Uhr 49179 Belm
Seit März 2015: Komplettsperrung der L 87 zw. Ortsausgang von Bramsche-Engter (in Rtg. Belm) und Bramsche-Evinghausen (bis zum Abzweig "Ruller Stein") auf einer Länge von 2 Kilometern. Das neue Fahrverbot für Motorräder gilt an ALLEN TAGEN, also auch werktags. Eine Ausnahmeregelung für Anlieger ist auf Antrag möglich.
(Klageverfahren läuft)
49179 Belm
nach Klageverfahren derzeit aufgehoben,
Strecke jetzt mit Rüttelstreifen ausgestattet:
L 84 Richtung Melle (Bergstraße) zwischen Einmündung “Am Freibad” und “Am Mahnmal" SA ab 14 Uhr, SO & FEI von 0-24 Uhr
49152 Bad Essen
Innenstadtbereich von Bad Rothenfelde
(dauerhaft an SA, SO und FEI)
49214 Bad Rothenfelde


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Im Tuchmachermuseum

Konzentrationsübung
an der Strickmaschinen-
Simulation im Bramscher
Tuchmachermuseum

 
© Red. RIDER´S GUIDE

 

 

Im Tuchmachermuseum

Schraubers Liebling:
Kompliziert zusammengeführte Zahnradsysteme an den historischen Maschinen zur Textilherstellung im Tuchmachermuseum

 
© Red. RIDER´S GUIDE
 

 

 

Varusschlacht-Museum
Kalkriese mit "Artefakten" vom Fundort bei Bramsche

 
© Red. RIDER´S GUIDE
 

 

Barfußpfad Merzen

Ankumer Höhen mit
Barfuss-Erlebnispfad
bei Merzen-Plaggenschale

 
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Mittellandkanal

Mittellandkanal:
Nur wenige Kilometer nördlich vom Wiehengebirge

 
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Kaiser Wilhelm I

"Kaiser Wilhelm I",
hoch über dem
Weserdurchbruch
bei Porta Westfalica

 
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Porta Westfalica

Blick vom Wittekindsberg
auf die Weser bei "Porta Westfalica"

 
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Motocross-Nachwüchsler
beim Wochenend-Training
auf dem Osnabrücker Piesberg-Gelände
 
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Romanischer Dom St. Peter, errichtet aus den regionalen Piesberg-Sandsteinen
 
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Kulinarisches Osnabrück vor dem historischen Rathaus der Friedensstadt
 
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Buntes, quirliges Osnabrück
 
© Red. RIDER´S GUIDE

 

 

Historisches Osnabrück
 
© Red. RIDER´S GUIDE

 

 

Friedenstadt Osnabrück:
"Bitte abkratzen zu dürfen" (Remarque)
 
Eine der 25 über die Osnabrücker Innenstadt verteilten Stahl-Stelen
des Künstlers
Volker-Johannes Trieb
mit Zitaten aus der Anti-Kriegs-Lliteratur

 
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Sehens-
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wert

 

Hermannsdenkmal
bei Detmold:
Die Figur oberhalb der Kuppe
ist über 26 Meter hoch, allein 7 m entfallen auf das Schwert

 
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Von "weit oben" sieht
der hinterhältige
Armenius wirklich alles...

 
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Externsteine

Die Felsformation der
Externsteine bei Holzhausen

 
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Externsteine

Bikergruppe am magisch germanischen TOP-Halteziel
im Teutoburger Wald

 
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Lemgo

Lemgo: Unzerstörte Fachwerkperle & "Mittelalter"-Gebäudeorgie
in Ostwestfalen

 
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Immer was los: Die Stadt Tecklenburg auf dem Haupthöhenzug im
Teutoburger Wald

 
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Nur per Pedes erreichbar:
Deko-Lädchen im Herzen
von Tecklenburg

 
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Sehenswertes:

Wiehengebirge (nördlicher Höhenzug)

Das Wiehengebirge, das bei
Lengerich im Emsland (bei Lingen) startet und in nordwestliche Richtung verlaufend am Weserdurchbruch bei Porta Westfalica endet, lockt mit schönen Motorradstrecken durch vielen Quertalungen, garniert mit dem dem Fahrzeugmuseum bei Melle und den berühmten Dino-Spuren nahe Bad Essen-Barkhausen (Parkplatz im Wald direkt an der L 83 zwischen Rabber und Buer, ca. 5 Minuten Fussentfernung, freier Zugang, Parken & Eintritt kostenlos).

Wer im nordwestlichen Teil der Region in den reizvollen
Ankumer Höhen zwischen Fürstenau und Bersenbrück startet, hält vielleicht zwischen Merzen und Fürstenau-Schwagstorf und entspannt für ein paar Minuten seine von Stiefeln befreiten Biker-Füße auf dem 2008 neu eingerichteten Barfuss-Erlebnispfad, der direkt durch ein prähistorisches Hügelgräber-Gelände führt (an der B 218 bei dem zu Merzen gehörenden Dorf Plaggenschale, von der Bundesstraße nordwärts abbiegen, 5 Minuten Fußweg ab dem Sportplatz). Nein, prähistorische Knochen sind hier nicht zu überwinden, aber immerhin Jahr für Jahr frisch ausgelegte Kiefernzapfen...

Die Ankumer Höhen, außerhalb vor dem eigentlichen Wiehengebirge gelegen, sind von Eiszeit-Gletschern geschaffene Moränen mit am Rand angewehten Sandflächen, die einen geeigneten Boden für Kiefer und wuchs bieten.

In der ehemaligen Textilstadt Bramsche ist das "Tuchmachermuseum" einen längeres Absteigen wert, denn in dem sehenswerten Museum dreht es sich nicht nur um historische Färbereien mit dem ortsbekannten "Bramscher Rot", sondern hier kann man allerhand natürliche und künstliche Stoffmaterialien, die zur Textilherstellung verwendet wurden und werden, ertasten und dabei zu unterscheiden lernen. Erstaunlich, dass in der Textilwirtschaft bereits im 19. Jahundert erste "Computer" gebaut wurden, gigantische mit "Lochkarten" gesteuerte Strickmaschinen: Die sind hier funktionstüchtig anzutreffen und für interessierte Besuchergruppen werden die ratternden hölzerne Riesen schon einmal angeworfen. Rund zwei Stunden sollten für für einen Rundgang durch die verwinkelten Räume eingerechnet werden...

Das 2002 eröffnete
Varusschlacht-Museum im Park Kalkriese bei Bramsche präsentiert Wissenswertes über die erst 1987 entdeckte archäologische Fundstelle zur populären antiken Keilerei zwischen Germanen & Römern im neunten Jahr unserer Zeitrechnung nach Christi Geburt.

In der jahrelang umstrittenene Lokalität der Auseinandersetzung wird Kalkriese von den meisten Historikern und Archäologen mittlerweile als Kampfstätte anerkannt, da sich Jahr für Jahr weitere Artefakte auf dem Gelände finden.

In der Stadt Melle (nördlich der BAB Bad Oeynhausen-Osnabrück) wartet ein weiteres Schmanckel, das Meller Automuseum. Nach den ersten Jahren in Ibbenbüren ist es in einen gründerzeitlichen Industriepalast umgezogen, in eine ehemalige Meller Möbelfabrik (Pestelstr. 38, geöffnet DI bis SA von 11 - 18 Uhr, SO von 10 - 18 Uhr, Eintritt 8 Euro/Erw.).

Die Bedeutung des sehenswerten Automuseums wird vom Museumsleiter Heiner Rössler leidenschaftlich vorgetragen.

Nördlich vor dem Wiehengebirge liegt der meist eintönige, kilometerlang gradlinig angelegte Mittellandkanal. Ein Anfahrziel bietet sich allerdings auch hier an: In jedem Geographie-Schulbuch anschaulich abgebildet, kann man im westfälischen Minden das Wasserstraßenkreuz bestaunen, wo der Mittellandkanal "mit" seinem großen künstlichen Bett die Weser überkreuzt.

Ins Zentrum des benachbarten Bückeburg, bekannt durch die Fürstliche Hofreitschule, zieht es interessierte Technikfreaks zum dort einzigartigen Hubschraubermuseum: 40 Originale, darunter ein- und mehrrotorige Hub-, Trag- und Flugschrauber, umgeben von z.T. offenen Getrieben und Triebwerken, locken in die über 20.000 m² Ausstellungfläche (Sabléplatz 6, tgl. geöffnet von 10 - 17 h, nur am 24., 25. und 31.12., sowie am 1.1. geschlossen).

Wer Wasserstraßenkreuz oder Hubschraubermuseum als Halteziel eingeplant hat, darf einen kurzen Abstecher nicht übergehen: Den Pflichtbesuch beim "Kaiser"! Hoch über dem Wesertal thront bei Porta Westfalica  auf dem Wittekindsberg "Wilhelm I" (1797-1888) mit Blick in das exotische Durchbruchstal und in die Weite der norddeutschen Landschaft, ein an Kaiserwetter-Tagen besonders lohnenswerter Halt zu Füßen des in den 1890iger Jahren errichteten Denkmals. Der König von Preußen wurde 1871 als gewählter Kaiser das erstes Staatsoberhaupt im neu gegründeten Deutschen Reich. Die dem "Metall-Wilhelm" gegen überliegende Fortsetzung des "Wiehengebirges" ist als geologisch völlig identisches "Wesergebirge" bekannt und zieht weiter in das großräumig üppig gegliederte Weserbergland, dank seiner "saxonischer Bruchschollentektonik" in zahlreiche Miniatur-Mittelgebirge aufgelöst, eine weiteres norddeutsche "Motorradreiseland" par excellence...

Osnabrück

Die zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge
"eingezwängte" Universitäts-, Bischofs- und Handelsstadt
Osnabrück lockt ihre Besucher in den romanischen Dom St. Peter, in die gotische Marienkirche und natürlich in das 500-Jahre alte historische Rathaus, in dem am Ende des Dreißigjährigen Krieges im Jahr 1648 die Vorverhandlungen zum bedeutenden "Westfälische Frieden" geführt wurden.

Die sich selbst als "Friedensstadt" bezeichnende drittgrößte Stadt Niedersachsens erinnert seit 2009 durch das städteübergreifenden Projekt "2000 Jahre Varusschlacht" mit zahlreichen Metallplastiken an das Leid vieler Kriege.

Dem Osnabrücker
Erich Maria Remarque, der mit dem 1928/29 erschienen kriegskritischem Roman "Im Westen nichts Neues" weltberühmt wurde, ist das einzigartige Friedenszentrum gewidmet. In der Online-Datenbank kriegfilm.de werden Inhalte aus über 800 internationalen Filmen zu dem Thema vorgestellt. Alle zwei Jahre verleiht die Stadt den nach ihrem Schriftsteller benannten Friedenspreis.

Natürlich bietet auch die City der 165.000 Einwohner zählenden drittgrößten Stadt Niedersachsens Kneipen und Geschäfte in Hülle und Fülle und die Kultur kommt in der Studentenstadt an der Hase auch nicht zu kurz: Der Veranstaltungskalender ist prall gefüllt mit Schauspiel-, Musik- und Kunstangeboten aller Art.

Wer sich mit den Bergbau-Erzeugnissen der Stadt im Industriezeitalter auseinander setzen möchte, fährt zum rund 200 Meter hohen Hausberg der Osnabrücker, dem Piesberg. Der Berg am Nordrand der Friedensstadt, der seit Jahrhunderten den gleichnamigen Sandstein als Baumaterial für viele Gebäude liefert, wurde in den letzten Jahren zunehmend in einen Kultur- und Landschaftspark umgestaltet. Am Südrand des Geländes liegt das Haseschachtgebäude mit dem eindrucksvollen
Museum Industriekultur (Fürstenauerweg 171, von MI bis SO tgl. von 10 - 18 Uhr geöffnet). Es zeigt Wissenswertes über die hier vorhandene ehemalige Steinkohlenzeche, Bergwerktechnik und zwei Dampfmaschinen von 1849 und 1916, deren Energie zum Betrieb einer historischen Metallwerkstatt genutzt wurde und noch heute zu musealen Zwecken hin und wieder mit einem Höllenlärm in Betrieb gehen. Ein gläserner Aufzug führt 30 Meter abwärts in einen 280 m langen Untertage-Schaustollen. An Tagen mit weiter Fernsicht ist der Piesberg ein sehr beliebtes Ausflugziel (nur per Pedes oder mit ÖPNV bis zur Haltestelle "Ganz Oben" anfahrbar).

Technikfreunde staunen über die hier 2010 neu errichteten, riesigen Hightec-Windkrafträder und über megagroßen Transportfahrzeuge im aktiven Steinbruchbetrieb.

Teutoburger Wald (südlicher Höhenzug)

Wer den Höhenzug komplett "abarbeiten" möchte, beginnt oder endet am besten westlich von Ibbenbüren im "Nassen Dreieck", dort, wo vor dem Gebirgsbeginn der Mittellandkanal in den Dortmund-Ems-Kanal mündet. Direkt am Ufer lockt für eine Kaffeepause die gleichnamige Gaststätte "Am nassen Dreieck" in Hörstel-Bergeshövede. Der im Jahr 1900 eingeweihte Dortmund-Ems-Kanal verbindet das Ruhrgebiet über die Ems mit der Nordsee. Der Mittellandkanal, 1917 fertig gestellt, ist mit 326 Kilometern die längste künstliche Wasserstraße Deutschlands: Die Binnenschifffahrtslinie verläuft in West-Ost-Richtung am südlichen Ende der norddeutschen Tiefebene und verbindet das Ruhrgebiet mit den Regionen Osnabrück, Minden, Hannover, Salzgitter, Braunschweig, Wolfsburg sowie am Ende Magdeburg und führt über einen fortgesetzte Wasserweg bis zur Hauptstadt Berlin. Die Blütezeit dieses Kanalbaus fiel in die Deutsche Kaiserzeit: Wilhelm II. wollte das als Nationalstaat vergleichsweise spät gegründete Deutschland mit aller Macht zu einer politisch bedeutenden Nation auf Augenhöhe zu den europäischen Nachbarn voran treiben. Eisenbahnen & Wasserstraßen waren wichtige Verkehrswege in der späten Phase des Zeitalters der Industriealisierung. Wie bekannt führte das Aufstreben Deutschland am Ende zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs, den Wilhelm nie wollte, wohl aber England und Frankreich, die besorgt waren, Teile ihrer europäischen Vormachtsstellung einzubüßen.

Im westlichen Teutoburger Wald halten gleich mehrere Technikmuseen für den Oldtimer-Liebhaber ihre Pforten offen: Die
Motorrad- und Fahrrad-Sammlung des legendären Bernie Veltmann in Ibbenbüren (Weltkampstr. 33, geöffnet nach tel. Vereinbarung) und das ebenfalls in Ibbenbüren populäre Motorrad-Museum mit der Sammlung von Robert Stockmann, das sich großzügig erweitert seit einigen Jahren in der Lengericher Straße 36 eindrucksvoll präsentiert (geöffnet vom 1.4. bis 31.10. jeweils am Wochenende von April bis Oktober von SA 14 bis 18 Uhr, SO und FEI von 10 bis 18 Uhr). Die Zeitreise beginnt mit einem Hochrad von 1882 und präsentiert über weitere 150 Zweiräder ab ca. 1900, darunter eine Indian Chief von 1942 und eine Münch Mammut 1200 TTS.

Wer mit entsprechendem Vorlauf eine mehrtägige Tour durch diese Region für eine Gruppe ausarbeitet, sollte bei Ibbenbüren eine Betriebsbesichtigung des Steinkohlenabbau-Bergwerkes in Betracht ziehen. Es ist eine der letzten von noch drei aktiven "Hütten" dieser Art in Deutschland und wird auch an diesem Standort nur noch bis 2018 betrieben. Die RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH ist mit jährlich 250 Mio Euro umsatzstärkstes Unternehmen im Tecklenburger Land. Eine Grubenfahrt (werktags von ca. 8 Uhr bis 13 Uhr) ist nach zeitlich weiträumiger Voranmeldung möglich, maximal können 10 Teilnehmer einfahren. Auf der privaten Webseite Sternvorde.de wird (auf einer Unterseite) der Ablauf einer dieser Besichtigungen eindrucksvoll geschildert & bebildert.

In der Motorradfahrer-Reiseliteratur tauchen südlich von Ibbenbüren die häufig als Halteziel empfohlenen
Dörenther Klippen auf: Bizarre, meterhohe Felsgebilde aus Kreide-Sandsteinschichten, die im Süden von Ibbenbüren auf der Kammhöhe über den Wald herausragen: Zur Besichtigung der Klippen im Naturschutzgebiet ist allerdings ein ordentlicher Fußmarsch von Nöten, und die benachbarte Sommerrodelbahn und ein Märchenwald, die früher wohl Touristen in Scharen anzogen, fristen mittlerweile ein eher beschauliches Dasein.
 
Auch die kleine Oldtimerausstellung an den Dörenther Klippen, die in manchen Beschreibungen noch herum geistert, wanderte bereits 1997 in das damals gegründete Automuseum nach Melle (südöstlich von Osnabrück).

Bei
Bielefeld wird die Autobahn A 2 (Dortmund-Hannover) erreicht, die den Höhenzug hier quer durchschneidet. Ab Oerlinghausen beginnt der Abschnitt "Lippischer Wald".

Wer mag, steuert das archäologische
Freilichtmuseum Oerlinghausen an: Sammlungen von Haus- und Hofkonstruktionen von der Steinzeit bis ins Mittelalter wurden hier zusammengetragen.

Das Hermannsdenkmal und, nur weniger Kilometer davon entfernt, die sagenumwobenen
Externsteine bei Holzhausen (zu Horn-Bad Meinberg) gehören zum Pflichtprogramm aller Teutoburger-Wald-Touristen.

Das bei Detmold gelegene 53,5 Meter hohe
Hermannsdenkmal auf der Grotenburg erinnert seit der Einweihung im Jahr 1875 mit siegreich zum Himmel gerichteten Schwert an die damals deutsch-nationalistisch instrumentalisierte Befreiungskriegskunst und hier eben an den germanischen Cherusker Armenius, der im Jahre 9 n. Ch. die Römer unter dem Feldherrn Varus vermöbelten.

Die verkupferte Eisenrohrkonstruktion wiegt 42,8 Tonnen. Das Koloss steht weithin sichtbar auf dem 386 m hohen Teufberg.

   Info: Varusschlacht und Hermannsdenkmal

Lange Zeit glaubten Historiker, die in der Eiszeit entstandene reizvolle Dörenschlucht sei der legendäre Austragungsort der Germanen-Schlacht gewesen, bei der im Herbst des Jahres 9 n. Chr. gleich drei römische Legionen, bestehend aus rund aus 20.000 Soldaten, unter dem Feldherrn Quinctilius Varus vom hinterhältigen Cheruskerfürsten Arminius, später eingedeutscht als "Hermann der Cherusker", vernichtend geschlagen wurde. Andere Forscher vermuteten die Prügelstätte schon früher bei Kalkriese im Osnabrücker Land, 5 km östlich der Stadt Bramsche, direkt am Mittellandkanal zu Füßen des Wiehengebirges. Und die behielten nach jüngstem Forschungsstand offensichtlich recht, denn nach ersten Münzfunden im Jahr 1987 (!) werden dort Jahr für Jahr immer mehr Waffen und Ausrüstungs-Artefakte gefallener Krieger ausgegraben, ebenso viele Menschen- und Pferdeknochen, datiert aus eben jenem Jahr kurz nach der Zeitenwende.

Die über 18 Jahrhunderte später an die Schlacht erinnernde Errichtung des Hermannsdenkmal erfolgte 1875, nur vier Jahre nach Gründung des Deutschen Kaiserreiches: Die Fertigstellung des Monument ist als ein kräftig ausgeteilter politischer Hieb gegen den damaligen "Erfeind" Frankreich zu verstehen. Erst 1870/71 hatte die Grande Nation den
Deutsch-Französichen Krieg als Anstifter verloren: Das Denkmal mit dem erhobenen Schwert sollte die Franzosen provozieren, deren Urahnen schon im Jahr 52 v. Ch. unter dem keltischen Avernerfürsten Vercingetorix bei ihrem Widerstand gegen die Römer im Gegensatz zu den Germanen unter Arminius klein beigeben mußten. Trotz mächtigem Druck auf Cäsars Legionen und einem Sieg in der Schlacht von Gergovia unterlagen die Gallier schließlich in dem Gerangel um Alesia. Ein Thema, dass auch in der Comic-Spaßantike um die "Asterix"-Figuren von den Autoren Goscinny und Uderzo immer wieder gerne aufgegriffen wurde.

Der Bau des Denkmals begann 1832, also bereits 43 Jahre vor der feierlichen Eröffnung, jedoch wurde die Vollendung mangels notwendigem Kleingeld immer wieder verzögert: Erst nach Kriegsende des
Deutsch-Französichen Krieges im Jahr 1871 und der daran anschließenden (durch den Kanzler Otto Bismarck geschickt eingefädelten) Gründung des Deutschen Reiches wurde nach der provokanten Krönung des ersten deutschen Kaisers der Neuzeit ausgerechnet im Schloss Versailles die populäre Idee des Hermannsdenkmal gleich aufgegriffen und der Ausbau mit Hilfe von den reichlich aus Frankreich fließenden Reparationszahlungen vollendet: Die Verehrung des Armenius (zu deutsch eben "Hermann") diente damals einer bewußt gesteuerten "Identitätsfindung der Menschen" im jungen Deutschen Reich, das ja bis 1871 in hunderte von Teilstaaten, Herzogs- und Fürstentümer mosaikartig zersplittert war.

Zeitgleich wie der "Hermann" entstanden eine Vielzahl ähnlicher Mega-Monumente wie die populäre Walhalla bei Regensburg oder das Niederwalddenkmal mit der stolz aufragenden "Germania" oberhalb von Rüdesheim am Rhein (weitere ausführlich Infos zum Thema auch bei Wikipedia).

Gleich 700 verschiedene Orte hatten Historiker und andere Fachleute im Laufe der Zeit in die Diskussion gebracht, wo die tödliche Keilerei vermutlich stattgefunden habe! Wie gut, dass sich rechtzeitig vor dem 2.000-jährigen Erinnerungsjahr nun ein gesicherter Ort aus dem diffusen Nebel heraustrat und sich vom "Osnabrücker Land" ausgehend eine populäre Vermarktung der Prügelstätte begann. Der vor rund 150 Jahren von Sylt bis Berchtesgarden laustark glorifizierte Hermann (alias Armenius) wäre sonst sicher nur noch wenigen Fachleuten bekannt.

Gut besucht päsentierten im Jahr 2009 drei miteinander verwandte Ausstellungen das Thema "
2000 Jahre Varusschlacht". in Haltern (Imperium), Kalkriese (Konflikt) und Detmold (Mythos).

Historische Spuren zum Leben & Arbeiten aus den Jahren zwischen dem 17. - 19 Jh. hält die Sammlung des Westfälischen Freilichtmuseum bei Detmold bereit.

Über 95 vollständig eingerichtete Bauernhäuser, zwei Wind- und eine Wassermühle auf insgesamt 80 ha Ausstellungsfläche ergeben dann auch das wohl größte Museum dieser Art in Deutschland (im Sommer außer Mo tgl. von 9-18 h geöffnet).

Eggegebirge

Im südlichsten Teil, dem Naturpark "Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald", belohnt die
Ruine Iburg oberhalb von Bad Driburg die Anfahrt mit einem schönem Rundblick.
Der eindrucksvolle, 482 m lange
Eisenbahnviadukt  bei Altenbeken ruht hoch über dem Beketal auf 24 Gewölbebögen und ist die größte Sandsteinbrücke Europas: Eisenbahnfreunde können von einer Aussichtsplattform mit viel Geduld schöne Motive ablichten.

Vor den westlichen Füssen des Eggegebirges liegt die stark katholisch geprägte Bischofs- und Universitätsstadt Paderborn, mit 146.000 Einwohnern größte Stadt im Süden der Region Westfalen-Lippe. Großstadt wurde Paderborn erst 1975, als nach der Gebietsreform in NRW die Einwohnerzahl auf über 100.000 hinaus schoss. Der Name der Stadt verrät bereits, das hier der Fluss Pader geboren wird.

Im Quellgebiet speisen über 200 Karstquellen, die sich reichlich Wasser fördernd alle Mühe geben: Doch das Leben der Pader ist nur von kurzer Dauer: Nach nur 4 km Länge ist Schluss, da das Gewässer in die vorbei ziehende, hier ebenfalls noch junge, aber bereits schon etwas länger fließende und damit den Namen spendende Lippe einmündet...

Schnell-Index (PLZ für Routenplaner und Tel. f. Nachfragen):
31675 Bückeburg (Hubschraubermuseum, Tel. 05722/ 5533, Fax 71539);
32760 Detmold-Hiddesen (Hermannsdenkmal, Kasse,Tel. 05231/ 88948);
32760 Detmold-Berlebeck (Adlerwarte Berlebeck, Tel. 05231/ 47171);
32805 Horn-Bad Meinberg (Externsteine, frei zugänglich, 1 km Fußweg);
33813 Oerlinghausen (Archäolog. Freilichtmuseum, Tel. 05202/ 2220, Fax 2388);
33014 Bad Driburg (Ruine Iburg, frei zugänglich, schöner Blick);
49090 Osnabrück (Museum Industriekultur, Tel. 0541/ 9127845);
49152 Bad Essen-Barkhausen (Saurierspuren, Huntetalstraße L83, frei zugänglich);
49186 Bad Iburg (Roller- und Kleinwagenmuseum, GESCHLOSSEN, bzw. aufgelöst);
49324 Melle (Automuseum Melle, Tel. 05422/ 46838, Fax 965320);
49479 Ibbenbüren (Motorrad-Museum R. Stockmann, Tel. 05451/ 6454):
49479 Ibbenbüren (Motorrad- und Fahrradmuseum Veltmann, Tel. 05451/ 45500);
49479 Ibbenbüren (RAG Anthrazit Ibbenbüren, Tel. 05451/ 51-0):
49565 Bramsche (Varusschlacht GmbH. Museum & Park Kalkriese, 05468/ 92040);
49586 Merzen (Barfusspfad Wachholderhain Plaggenschale, Rathaus, 05466/ 363)


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Artländer NOX

Drachenbier "Artländer Nox"
aus der kleinen
Artland-Brauerei im
nördlichen Osnabrücker Land

 
© Red. RIDER´S GUIDE

Kulinarisches

Als Vorspeise empfiehlt sich eine "Fuhrmannsuppe", den Hauptgang prägt dementsprechend das "Fuhrmannsschnitzel" oder der Lippische Pickert, Grünkohl mit Pinkel oder ein Pfefferpothast. Nach dem Essen gibt's einen Steinhäger Wacholderschnaps, einen Westfälischen Kornbranntwein oder einen niedersächsischen Wacholder-Kräuterbrand aus der Mettinger Kornbrennerei Langemeyer.

Zu den regionalen Bieren zählen die Produkte der Lübbecker Privatbrauerei Barre sowie das seit dem Mittelalter populäre Paderborner Pils (das aber schon seit 1992 zur Sauerländer Warsteiner Brauerei Haus Cramer gehört). Nicht so bekannt sind die aus dem Norden des Osnabrücker Landes stammenden Biere der noch jungen Artland-Brauerei, wie z.B. die würzig-milde Hausmarke "Artländer Nox".

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Wohnzimmer-Hermanns...
 
© Red. RIDER´S GUIDE


Metwein

Methaltiges aus Kalkriese
 
© Red. RIDER´S GUIDE


Salzige Urmeer-Abfüllungen aus einer Millionen Jahre alten Wasserblase
unterhalb von Bad Essen
 
© Red. RIDER´S GUIDE

Souvenirs

Die Ortszentren der kleinen Städte am Rand der Gebirgszüge, allen voran die verwinkelten Fachwerkidyllen Tecklenburg im westlichen Teutoburger Wald oder Bad Essen am nördlichen Rand des Wiehengebirges bieten überschaubare Halteziele und zum Mitnehmen allerhand Deko & Gedöns.

Wer keine Staubfänger mag, wählt vielleicht in Bad Essen ein Glas mit dem Tausende von Jahren alten Urmeersalz "King-of-Salt" oder ein paar Kurven weiter nördlich während einer kulinarischen Reise gleich um den ganzen Erdball eins der 1001 hochwertigen Feinkostartikel aus der Feinkostwelt Rila (32351 Sternwedde-Levern): Hier ist garantiert für jeden etwas zum Verschenken oder für sich selbst dabei (werktags geöffnet von 15 bis 19 Uhr, SA von 11 bis 18 Uhr, SO von 13 bis 18 Uhr).

Im Museumspark Kalkriese gibt es neben allerhand lesenswerte Broschüren & Bücher über Germanen & Römer auch Met-Wein, Trinkhörner oder andere dekorative Souvenirs.

Typisch westfälisch präsentiert sich dagegen westlich von Ladbergen, im Süden des Teutoburger Waldes, das Gut Erpenbeck mit westfälischem Kernschinken oder frisch geräucherten Bierknachern.

Wer den "Hermann" beehrt, kommt in Parkplatznähe an den zahlreichen Miniatur-Andenken kaum vorbei. Merkwürdig bunte alkoholische Mixturen sorgen (nach der Rückfahrt!) schon einmal für kleine Ausflüge durch die germanische Unterwelt...

Typisch im südlichen Teil sind ein Laib "Paderborner Landbrot", schon etwas außergewöhnlich die "
Harsewinkeler Pferdeäpfel", eine Pralinen-Spielart der regional werkelnden Konditoren.

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Events

Biker unter Bikern in Berge: Nette Geste des Ortspolizisten beim jährlichen Kleinstadt-Spektakel
 
© Red. RIDER´S GUIDE


Temperamentvolle Samba-Rhythmen auf dem
Maiburger Hexenmarkt
mit Samba-Landaya aus dem Artland
 
© Red. RIDER´S GUIDE


Nur wenige Stunden Zeit: Jährlicher Traumbike-Bauwettstreit der Profi-Schrauber auf der Custombike-Show-Bühne
 
© Red. RIDER´S GUIDE 

Events

Gleich in der zweiten Hälfte im Monat März startet in dieser Region das Motorenjahr mit der Magischen Museumsnacht im Automuseum Melle.

Pfingsten: Seit über 30 Jahren wird in Ibbenbüren im Tecklenburger Land jährlich an Pfingsten (SA bis MO) die Internationale Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye ausgerichtet, an der rund 400 Oldies an den Start zu den Gleichmäßigkeitsläufen gehen. Hier wird eine lautstarke Gaudi garantiert und als zusätzlicher Höhepunkt lockt am Pfingstsonntag die "Große Ausfahrt"  zunächst viele der Teilnehmer mit ihren qualmenden Rädern auf die Piste und damit die Zuschauer an den Streckenlauf.

In den Ankumer Höhen im nördlichen Osnabrücker Land fand im beschaulichen Ort Berge (Gemeinde Fürstenau) jährlich Ende April und Ende September (jeweils am letzten Sonntag) gut besuchte Motorradgottesdienste mit gemeinsamer Ausfahrt zur Saisoneröffnung, bzw. zum Ende, statt. Bei gutem Wetter nahmen rund 2.000 Fahrzeuge an diesem regional populären Event teil, organisiert von der ACM Berge. 2015 wechselte das Ziel der zweimal jährlich durchgeführten Sternfahrten ins benachbarte Gehrde. Vor dem Gottesdienst wird jedesmal eine gemeinsame Ausfahrt ab Quakenbrück angeboten (Infos ACM Gehrde).

Wer im fortgeschrittenen Jahr zu Herbstfahrten aufbricht, dreht vielleicht auch eine nette Runde über den urigen "Maiburger Hexenmarkt" (nach dem "Absteigen" per Pedes, jährlich am "3. Oktober"-Feiertag in Fürstenau-Bippen, Eintritt 3 Euro).

Jahr für Jahr trifft sich mitten in Ostwestfalen-Lippe zwischen Wiehengebirge und Teutoburger Wald die Custombike-Szene aus halb Europa und Übersee, wenn zu Beginn der Adventszeit die Ausstellungshallen von Bad Salzuflen die Tore öffnen und in drei Tagen weitab von den großen Städten allein hier über 30.000 Besucher die rund 300 Aussteller mit ihren 800 exotischen Umbauten nebst Zubehörprogramm bestaunen...

Die Custombike-Show wird Jahr für Jahr bekannter und immer größer! Und wer im Anschluss noch Zeit und Geduld findet, streift jeweils am ersten Adventswochenende im Zentrum des westfälischen Kurstädtchen über den idyllischen Weihnachtsmarkt.

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Literatur & Karten

Bücher:


Detailinfos über "Motorradtouren Mitteldeutschland" Für ergänzende Infos zu diesem Titel einfach das Cover anklicken! Denzel, Eduard und Harald: "Motorrad Touren Mitteldeutschland", (Tour 25 "Südlicher-" und Tour 26 "Nördlicher Teutoburger Wald"), Denzel Verlag, Innsbruck 1996, ISBN: 3-85047-756-8, Taschenbuch, € 9,80

Motorrad Guide "NRW" Für ergänzende Infos zu diesem Titel einfach das Cover anklicken! Martin, Anne-Christine, Feldhoff, Stefan: "Die schönsten Routen in Nordrhein-Westfalen", (hier Tour 2 "Auf den Spuren der Germanen", S. 30-39), Motorrad Guide und Roadbook, Bruckmann Verlag München 2002, ISBN 3-7654-3688-7, € 11,90

Touren in NRW Thurner Jürgen/ Leber, Christian:
Touren in Nordrhein-Westfalen. Reihe Fun-Tours, Motorbuch Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-613-02218-4, € 12,-

Detailinfos über "Die schönsten Motorradtouren in Deutschland Für ergänzende Infos zu diesem Titel einfach das Cover anklicken! Geser, Rudolf: Die schönsten Motorradtouren in Deutschland, (Tour 20 "Durch den Teutoburger Wald"), Südwest-Verlag, München. 1. Auflage 2000, ISBN: 3-517-06192-1, € 25,-;
Neuauflage 2013, Bruckmann-Verlag, ISBN: 3-765-45762-0, € 24,95

Karten (beschichtet):

Motorrad-Generalkarte im Maßstab 1:200.000 von MAIRDUMONT DIE MOTORRAD GENERALKARTE, Blatt 4 "Bremerhaven - Emden - Osnabrück", Maßstab 1:200.000, aufgeklappt 137 x 40 cm, reißfest & wasserabweisend, inkl. Treffs, Werkstätten u.a. Infos, MAIRDUMONT, Ostfildern, Ausgabe 2005 oder jünger, ISBN 3-8297-2089-0, € 5,90
Produktion im Jahr 2012 eingestellt - nicht mehr lieferbar-

Motorradkarte Teutoburger Wald & Weserbergland Motorradkarte Teutoburger Wald & Weserbergland mit Ausflugszielen, Einkehr-, Freizeittipps- und Tourenvorschlägen, Maßstab 1:200.000, laminiert, abwaschbar, beliebig faltbar, PUBLICPRESS-Verlag, Geseke 2007, ISBN 3-89920-232-5, € 5,95,

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Hotels/
Pensionen

Hotels/Pensionen
 
Waldhotel Renzenbrink in 49565 Bramsche, Tel. 05461/3485
 
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Tourenanbieter
(geführte Touren)

Tourenanbieter:
Ein gewerblicher Anbieter von geführten Touren ist in dieser nordrhein-westfälischen, bzw. niedersächsischen Region der Redaktion derzeit nicht bekannt.

Weitere Tourentipps zur Region im Internet

WEB-Adresse (ULR):

Beschreibung

blue03_next.gif www.basselmann.de

Zum WEB-Auftritt von H. Hasselmann aus Bielefeld mit schönen Tourentipps, Treffpunkten und Terminen für den Regionen Ostwestfalen-Lippe und Weserbergland

blue03_next.gif www.kulturland.org

Natur- und Kulturtouren im Kreis Höxter bietet die Kulturland Kreis Höxter Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH im WEB oder als anforderbare Broschüre: 10 attraktive Rundtouren zwischen 150 und 250 km im Teutoburger Wald und Weserbergland. Empfehlenswerter Service!

blue03_next.gif www.mc-etibbenbueren.de

Zum Motorradclub MC ET Ibbenbüren mit schönen Tourenvorschlägen (unter Clubraum /Roadbook)

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Tourist-Info

 

 

 

 

 

Touristik-Anschriften u.a. Infos

OstWestfalenLippe Marketing GmbH,
Teutoburger Wald Tourismus, Jahnplatz 5, 33602 Bielefeld, Tel. 0521/ 96733-25, Fax 96733-19,
blue03_next.gif www.teutoburgerwald.de

Touristikverband
Osnabrücker Land e.V., Am Schölerberg 6, 49082 Osnabrück, Tel. 0541/ 95111-95, Fax 95111-20,
blue03_next.gif www.osnabruecker-land.de
(Artland, Varus-Region, Teuto-Region & Friedensstadt Osnabrück)

Münsterland Touristik Fremdenverkehrsverband e.V.,
An der Hohen Schule 13, 48565 Steinfurt, Telefon 02551/ 93 92 91, Fax 939293;
blue03_next.gif www.muensterland-tourismus.de

TERRA vita (Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald), Wiehengebirge, Osnabrücker Land e.V.
Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück, Tel. 0541/ 5014217, Fax 5014424
blue03_next.gif www.naturpark-terravita.de

Wanderwege in der Region Bielefeld bietet der Tourenplaner
blue03_next.gif Hermannshöhen

Kulturland Kreis Höxter, c/o GfW im Kreis Höxter mbH, Corveyer Allee 21, 37671 Höxte, Tel. 05271/ 9743-20,
blue03_next.gif www.kulturland.org

Tourismusgemeinschaft Wittekindsland e.V.;
Lange Str. 11, 32602 Vlotho, Tel. 05733/ 881189, Fax 881187
blue03_next.gif www.wittekindsland.de
(Bünde, Herford, Löhne, Vlotho u.a.)

Eggegebirge:

Gemeinde Altenbeken, Tourist-Information,
Bahnhofstr. 5a, 33184 Altenbeken, Tel. 05255/ 120031
blue03_next.gif www.altenbeken-tourismus.de

Bad Driburg Tourismus GmbH, Naturpark Teuteburger Wald - Eggegebirge, Lange Str. 140, 33014 Bad Driburg,
Tel. 05253/ 98940, Fax 05253/ 989424
blue03_next.gif www.bad-driburg.com

Touristikstraßen:

Die neue, 187 km lange Osning-Route verbindet Burgen, Schlösser, Heilbäder und anderes Geschichtsträchtiges im südlichen Osnabrücker Land rund um Bad Iburg und Bad Rothendelde. Infos gibt es beim Touristikverband Osnabrücker Land e.V. (vgl. oben).

Die Bramgau-Route führt als Rundtour 103 km durch das Osnabrücker Land, verbindet Mittellandkanal, Hase und Alfsee, präsentiert dabei ganz nebenbei die Geschichte der Region: Infos auch hier gibt es ebenfalls beim Touristikverband Osnabrücker Land e.V.

Die 242 km lange Artland-Route verbindet Highlights im schon sehr flachen nördlichen Osnabrücker Land: Mit seinen fruchtbaren Ackerböden im flachen Binnendelta der Hase und eine großen von pleistozänen Gletschern geschaffenen "Wanne" zwischen Hümmling, Ankumer Höhen und den Dammer Bergen, gilt der heute so selbstvermarktete "Kulturschatz Artland", der im Barock dem ehemaligen Fürstbistum Osnabrück als Kornkammer diente, zur damals reichsten Agraregion Norddeutschlands.
Die parkartige Landschaft wurde vor wenigen Jahren als ein aussichtsreicher Kandidat für die Bewerberlliste neu auszurufender UNESCO-Kulturgüter gehandelt: Zahlreiche Busladungen voller Touristen, das war allerdings eine Horrorvision für die vor Ort intensiv werkelnden Landwirte und so wurde der Antrag ganz schnell irgendwo in einem der Hasedeiche verbuddelt.

Dennoch locken zahlreiche Zwischenstopps an den einzigartigen Artländer Hofanlagen mit den stattlichen, meist rund 250 Jahre alten denkmalgeschützten Fachwerk-Klinkerbauten, einigen Mühlen und allerhand Sehenswerten in den alten Hansestädten
Fürstenau oder Quakenbrück.

Die in älteren Straßenkarten noch eingedruckte "Oldtimer-Route" wird nicht mehr vermarktet. Leider schlossen einige früher am Konzept beteiligte Einrichtungen ihre Pforten, z.B. das 1998 aufgelöste "Roller- und Kleinwagenmuseum Bad Iburg".

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Hinweise und Quellen:
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und Google Inc., San Bruno, USA

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