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News / Markt

 

 

Kurz-
mglass_02.gif
 
info

 

 


Aussicht vom
Mühlenberg über die "Borgloher Schweiz"

 
© Red. RIDER´S GUIDE

 

 

Kurven im Vorland
bei Bissendorf

 
© Red. RIDER´S GUIDE

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Nachbarregionen: black01_next.gif Münsterland, black01_next.gif Weserbergland, black01_next.gif Lüneburger Heide
in Vorb.: black01_next.gif 
Emsland & Hümling, Oldenburger Münsterland

 
Allgemeines:


Im Dunkel des
Teutoburger Waldes liegen viele sehenswerte
Halteziele verborgen, allen voran die magischen
Externsteine und die Dörenther Klippen. Zusammen mit dem kurvenhaltigen Umland bieten die mehrgliedrigen Mittelgebirgszüge im Hermannsland rund um Bielefeld und Osnabrück spannende Motorradstrecken.

Die Hauptbergkette des
Teutoburger Waldes verläuft als schmaler Höhenzug auf einer rund 130 km langen Strecke fast geradlinig von Ibbenbüren bei Osnabrück über Bielefeld bis Horn-Bad Meinberg, und biegt dort als Eggegebirge nach Süden ab. Die Höhen reichen bis in den Südosten von Paderborn und endet am Diemeltal, kurz vor dem hessischen Warburg.

Das dem Teutoburger-Wald-Höhenzug nördlich vorgelagerte
Wiehengebirge verläuft in west-östlicher Richtung von Ibbenbüren bis Porta Westfalica bei Minden, bzw. setzt sich rechts vom populären Weserdurchbruch bei Porta Westfalica als Wesergebirge fort.

Vom Osning zu verwirrend neuen Naturpark-Namen

Die geologisch kompliziert aufgebauten Höhen ragen weit in die ebene Fläche Norddeutschlands hinein. Meist sind sie nur wenige Kilometer breit, in Längstäler und auch in vielen von Bächen geschaffenen Quertälern gegliedert, den sogenannten "Dören".
Der langgestreckte, meist waldbestandene Kamm trägt verschiedene Abschnittsnamen (von NW nach SE "Iburger Wald", "Osning" und "Lippischer Wald").

Die touristisch neu geschaffene
Osning-Route durch das südliche Osnabrücker Land erinnert an den bis ins 17. Jahrhundert für den gesamten Teutoburger Wald verwendete alten Mittelgebirgsnamen Osning. Diese alte lateinische Bezeichnung 1616 brachte der Historiker und Geograph Philipp Clüver den Namen "Teutoburger Wald" ins Spiel, abgeleitet von "teutoburgiensis salto", dem Ort, wo nach dem römischen Schriftsteller Tacitus die "clades variane", die Varus-Niederlage stattgefunden haben soll. Seit 1669 wird der Gebirgsbezeichnung "Teutoburger Wald" durch den zu jener Zeit wirkenden Fürstbischof von Paderborn und Münster übernommen und ist seither verbreitet.

Die Höhenzüge
Wiehengebirge im Norden und das Eggegebirge im Süden zählen seit einer verwirrenden Zusammenfassung jeweils zu den beiden neuen Naturparkregionen Nördlicher Teutoburger Wald / Wiehengebirge, seit 2002 unter Geopark "terra.vita" vermarktet, und den Südlicher Teutoburger Wald/Eggegebirge: Getrennt werden diese beiden Waldregionen durch die (im Hauptgebirgszug vorhandene tektonische) Senke bei Bielefeld.
Bizarr wird es in der touristischen Vermarktung: Hier wird nun die gesamte Region als "Teutoburger
Wald" zusammen gebracht, sogar mit Berücksichtigung der nicht zum Mittelgebirge gehörenden bis zu 120 m hohen Ankumer Höhen, den nicht verfestigten eiszeitlichen Ablagerungen nordwestlich vom Mittellandkanal bei Bramsche.

Weitere Infos zu den
Namensverwirrungen im Hermannsland.

Einen für die Biker anfahrbaren Gipfel oder einen vergleichbaren Aussichtspunkt einzurichten -  in vielen Mittelgebirgen selbstverständlich - wurde in diesen Gebirgszügen leider glatt vergessen...
Die höchste Erhebung gipfelt im Eggegebirge bei 468 m Höhe als "
Preußische Velmerstot" (von einem 3 km entfernten Parkplatz zu erwandern) und bietet vom zu erkletternden 9 Meter hohen, im Jahr 2004 (neu) errichteten Eggeturm bei guter Fernsicht weit reichende Blicke in das Lipper- und Münsterland.

Höchster Berg im Gebirgs-Hauptkamm ist der nur 22 Meter niedrigere 446 m hohe
Barnacken auf nordrhein-westfälischem Grund bei Horn-Bad Meinberg, gebildet aus dem Osning-Sandstein der Unteren Kreide. Auch dieser markante Berg ist nur per Pedes zu erreichen, ebenso wie der 320 m hohe Heidbrink, die höchste Aussichtsmöglichkeit im Wiehengebirge.

 
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Biker-
Treffs


Jausestation Malepartus
bei Lienen im Höhenzug des Teutoburger Waldes

 
© Red. RIDER´S GUIDE 

Biker-Treffpunkte:
 
Teutoburger Wald
In
Tecklenburg treffen sich Biker täglich auf dem Rastparkplatz "Münsterlandblick" an der Landstraße von Ibbenbüren nach Tecklenburg (unterhalb der Freilichtbühne).
Nicht weit davon, am Südhang des Teutoburger Waldes, nahe der A 1, hat sich das
Rasthaus Wechte (von der Autobahn-Ausfahrt Nr. 73 Rtg. Lengerich fahrend, erste Kreuzung links) zum Tourertreff entwickelt: Hier verlockt die warme westfälische Küche bis 22 h.

In
Bielefeld vergnügen sich Biker in gleich zwei Kneipen, der Blues-Bar Extra in der Siekerstraße 20, (tgl. von 18 bis 1 h) und dem Black Rose in der Heeperstraße 52 (tgl. außer Fr v. 18 bis 1 h, Sa v. 14 - 3 h, So v. 14 - 1 h geöffnet).

Und auch in der
Brakeler Pizzeria "Paparazzi", Am Markt 7, ist ab 17 Uhr immer was los.

Im Hauptkamm des Höhenzuges zwischen Georgsmarienhütte und Bad Iburg liegt als schönes Biker-Anfahrziel nördlich von
Lienen auf 225 m Höhe die als bayrische Jausenstation geführte Waldwirtschaft Malepartus (Bad Iburg über Holperdroper Str. oder Lienen nördlich verlassen).

Am Nordhang bei
Bissendorf erwartet in der Wissinger Str. 30 die Kultkneipe Zur Lindenhöhe die Asphaltflieger zur gemütlichen Pause (nördlich der mit 50 km/h angeordneten und seitdem ordentlich entschärften Uphöfener Bergrennstrecke bei Hilter/ Borglohe),

Zwischen Harsewinkel und Gütersloh lauert an der Landstraße zwischen
Clarholz und Marienfeld der Mega-Traditionstreff Broker Mühle (tgl. außer Mo ab 17 h, So ab 11 h), an dem die Biker traditionsgemäß mittwochs ab 16.30 h einfallen, dann an schönen Tagen schon mal mehrere Hundert...

Wiehengebirge
Direkt an der B 65 treffen sich donnerstags Nachmittag viele Biker an der Raiffeisentankstelle zwischen Wehrendorf und Bad Essen.

Ankumer Höhen

Nicht nur niederländische Biker treffen sich im
Gasthaus Mol bei Greetje und Geert in Bippen-Lonnerbecke (Mo geschlossen, sonst tgl. ab 11 h), nördlich von Fürstenau (über die B 402 in Rtg. Haselünne, nach nur ca. 2 km rechts zum Schützenhaus und Gasthof abbiegen). Natürlich gibt es unter zahlreichen Leckereien die nicht nur bei holländischen Asphaltfliegern beliebten Frikandellen.

Zu weiteren Fahrpausen in den
Ankumer Höhen verführt bei Bippen das mitten im Wald gelegene Forsthaus Maiburg.

Schnell-Index (PLZ für Routenplaner und Tel. f. Nachfragen):
33442 Herzebrock-Clarholz (Broker Mühle, Tel. 05245/ 2413);
33602 Bielefeld (Extra, Tel. 0521/ 62323);
33607 Bielefeld (Black Rose, Tel. 0521/ 66534);
33034 Brakel (Pizzeria Paparazzi, Tel. 05272/ 6714);
49143 Bissendorf (Gaststätte & Biergarten Zur Lindenhöhe, Tel. 05402/ 3805);
49525 Lengerich (Rasthaus Wechte, Tel. 05482/ 375);
49536 Lienen (Malepartus, Tel. 05483/ 8337);
49537 Tecklenburg (Rastplatz "Münsterlandblick -Schau ins Land");
49626 Bippen (Forsthaus Maiburg, Tel, 05435/ 955122, Fax 955123);
49626 Bippen-Lonnerbecke (Gasthaus Mol, Tel, 05901/ 5013265);

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Romanischer Dom St. Peter
 
© Red. RIDER´S GUIDE

 

 

Kulinarisches Osnabrück vor dem historischen Rathaus
 
© Red. RIDER´S GUIDE

 

 

Quirliges Osnabrück
 
© Red. RIDER´S GUIDE

 

 

Historisches Osnabrück
 
© Red. RIDER´S GUIDE

 

 

"Bitte abkratzen zu dürfen" (Remarque)
 
Eine der 25 über die Osnabrücker Innenstadt verteilten Stahl-Stelen
des Künstlers
Volker-Johannes Trieb
mit Zitaten aus Anti-Kriegs-Lliteratur.
 
© Red. RIDER´S GUIDE

 

 

 

 

Sehens-
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wert

 



Hermanns-Denkmal

Hermannsdenkmal bei Detmold
 
© Westermann, OWL Marketing GmbH/
Teutoburger Wald Tourismusmarketing

 

 

Externsteine

Externsteine bei Holzhausen
 
© OWL Marketing GmbH/
Teutoburger Wald Tourismusmarketing

 

 

 

 

 

 

Barfuß-Erlebnispfad
bei Merzen-Plaggenschale

 
© Red. RIDER´S GUIDE

Sehenswertes:

Die zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge
"eingezwängte" Universitäts-, Bischofs- und Handelsstadt
Osnabrück lockt ihre Besucher in den romanischen Dom St. Peter, in die gotische Marienkirche und natürlich in das 500-Jahre alte historische Rathaus, in dem am Ende des Dreißigjährigen Krieges im Jahr 1648 die Vorverhandlungen zum bedeutenden "Westfälische Frieden" geführt wurden. Die sich selbst als "Friedensstadt" bezeichnende drittgrößte Stadt Niedersachsens erinnert seit 2009 durch das städteübergreifenden Projekt "2000 Jahre Varusschlacht" mit zahlreichen Metallplastiken an das Leid vieler Kriege.

Dem Osnabrücker
Erich Maria Remarque, der mit dem 1928/29 erschienen kriegskritischem Roman "Im Westen nichts Neues" weltberühmt wurde, ist das einzigartige Friedenszentrum gewidmet. In der Online-Datenbank kriegfilm.de werden Inhalte aus über 800 internationalen Filmen zu dem Thema vorgestellt. Alle zwei Jahre verleiht die Stadt den nach ihrem Schriftsteller benannten Friedenspreis.

Natürlich bietet auch die City von Osnabrück Kneipen und Geschäfte in Hülle und Fülle. Und die Kultur kommt nicht zu kurz: Die 165.000 Einwohner zählende Stadt kann eine umfangreiche Schauspiel-, Musik- und Kunstszene vorweisen.

Wer sich mit spannenden Industriezeugnissen der Stadt auseinandersetzen möchte, fährt zum Piesberg. Das
Museum Industriekultur im Haseschachtgebäude zeigt Wissenswertes über die ehemalige Steinkohlenzeche mit alten Dampfmaschinen, die sogar zu musealen Zwecken mit Höllenlärm in Betrieb gehen. Ein gläserner Aufzug führt 30 Meter abwärts zu einen 280 m langen Untertage-Schaustollen.

Teutoburger Wald (südlicher Höhenzug)
In der Region halten gleich mehrere Technikmuseen für den Oldtimer-Liebhaber ihre Pforten offen: Die
Motorrad- und Fahrrad-Sammlung des legendären Bernie Veltmann in Ibbenbüren (Weltkampstr. 33, geöffnet nach tel. Vereinbarung) und das ebenfalls in Ibbenbüren populäre Motorrad-Museum, das sich großzügig erweitert seit einigen Jahren in der Lengericher Straße 36 präsentiert (geöffnet jeweils am Wochenende von April bis Oktober: Sa 14 bis 18 h, So- und feiertags von 10 bis 18 h). Die hier ausgestellte Sammlung von Robert Stockmann beginnt zeitlich mit einem Hochrad von 1882 und hält dann weitere über 150 Zweiräder ab ca. 1900 zum Bestaunen bereit, darunter eine Indian Chief von 1942 und eine Münch Mammut 1200 TTS.

Auf der Weiterfahrt verführen südlich von Ibbenbüren die
Dörenther Klippen zum nächsten Zwischenhalt: Bizarre, meterhohe Felsgebilde aus Kreide-Sandsteinschichten, die im Süden von Ibbenbüren auf der Kammhöhe über den Wald herausragen, eine Sommerrodelbahn und ein Märchenwald bedienen hier die Bedürfnisse der Touristenscharen.
 
Die kleine Oldtimerausstellung an den Dörenther Klippen, die in manchen Beschreibungen noch herum geistert, wanderte 1997 in das damals gegründete Automuseum nach Melle (südöstlich von Osnabrück).

Bei
Bielefeld wird die Autobahn A 2 (Dortmund-Hannover) erreicht, die den Höhenzug hier quer durchschneidet. Ab Oerlinghausen beginnt der Abschnitt "Lippischer Wald".

Wer mag, steuert das archäologische
Freilichtmuseum Oerlinghausen an: Sammlungen von Haus- und Hofkonstruktionen von der Steinzeit bis ins Mittelalter wurden hier zusammengetragen.

Das Hermannsdenkmal und die nur weniger Kilometer entfernt gelegenen sagenumwobenen
Externsteine bei Holzhausen (zu Horn-Bad Meinberg) gehören zum Pflichtprogramm der Teutoburger-Wald-Touristen.

Das bei Detmold gelegene 53,5 Meter hohe
Hermannsdenkmal auf der Grotenburg erinnert seit der Einweihung im Jahr 1875 mit siegreich zum Himmel gerichteten Schwert an die damals deutsch-nationalistisch instrumentalisierte Befreiungskriegskunst und hier eben an den germanischen Cherusker Armenius, der im Jahre 9 n. Ch. die Römer unter dem Feldherrn Varus vermöbelten.

   Info: Varusschlacht und Hermannsdenkmal

Lange Zeit glaubten Historiker, die in der Eiszeit entstandene reizvolle Dörenschlucht sei der legendäre Austragungsort der Germanen-Schlacht gewesen, bei der im Jahr 9 n. Chr. ein römisches Heer aus 20.000 Soldaten unter dem Feldherrn Quinctilius Varus vom hinterhältigen Cheruskerfürsten Arminius, später eingedeutscht als "Hermann der Cherusker", vernichtend geschlagen wurde. Andere Forscher vermuteten die Prügelstätte schon früher bei Kalkriese im Osnabrücker Land, 5 km östlich der Stadt Bramsche, direkt am Mittellandkanal zu Füßen des Wiehengebirges. Und die behielten nach jüngstem Forschungsstand offensichtlich recht, denn nach ersten Münzfunden im Jahr 1987 (!) werden dort Jahr für Jahr immer mehr Waffen und Ausrüstungs-Artefakte gefallener Krieger ausgegraben, ebenso viele Menschen- und Pferdeknochen, datiert aus eben jenem Jahr kurz nach der Zeitenwende.

Die über 18 Jahrhunderte später an die Schlacht erinnernde Errichtung des Hermannsdenkmal erfolgte 1875, nur vier Jahre nach Gründung des Deutschen Kaiserreiches: Die Fertigstellung des Monument ist als ein kräftig erteilter politischer Hieb gegen den damaligen "Erfeind" Frankreich zu vertehen. Erst 1870/71 hatte die Grande Nation den
Deutsch-Französichen Krieg als Anstifter verloren: Das Denkmal mit dem erhobenen Schwert sollte die Franzosen provozieren, deren Urahnen schon im Jahr 52 v. Ch. unter dem keltischen Avernerfürsten Vercingetorix bei ihrem Widerstand gegen die Römer im Gegensatz zu den Germanen unter Arminius klein beigeben mußten. Trotz mächtigem Druck auf Cäsars Legionen und einem Sieg in der Schlacht von Gergovia unterlagen die Gallier schließlich in dem Gerangel um Alesia. Ein Thema, dass auch in der Comic-Spaßantike um die "Asterix"-Figuren von den Autoren Goscinny und Uderzo immer wieder gerne aufgegriffen wurde.

Der Bau des Denkmals begann allerdings bereits 1832, die Vollendung wurde mangels notwendigem Kleingeld dann immer wieder verzögert: Erst nach Kriegsende 1871 und der daran anschließenden Gründung des Deutschen Reiches wurde die populäre Idee wieder aufgegriffen und der Ausbau mit Hilfe der reichlich aus Frankreich fließenden
Reparationszahlungen vollendet: Die Verehrung des Armenius (zu deutsch eben "Hermann") diente somit einer bewußt gesteuerten "Identitätsfindung der Menschen" im jungen Deutschen Reich, das ja bis 1871 in hunderte von Teilstaaten, Herzogs- und Fürstentümer zersplittert war.

Zeitgleich wie der "Hermann" entstanden ähnliche Monumente wie die Walhalla bei Regensburg oder das Niederwalddenkmal mit der stolz aufragenden "Germania" oberhalb von Rüdesheim am Rhein
(weitere ausführlich Infos zum Thema auch bei Wikipedia).

Gut besucht päsentierten im Gedenkjahr 2009 drei miteinander verwandte Ausstellungen das Thema "
2000 Jahre Varusschlacht". in Haltern (Imperium), Kalkriese (Konflikt) und Detmold (Mythos).

Historische Spuren aus späteren Jahren zwischen dem 17. - 19 Jh. hält hingegen die Sammlung des Westfälischen Freilichtmuseum bei Detmold bereit: Über 95 vollständig eingerichtete Bauernhäuser, zwei Wind- und eine Wassermühle auf insgesamt 80 ha Ausstellungsfläche ergeben dann auch das größte Museum dieser Art in Deutschland (im Sommer außer Mo tgl. von 9-18 h geöffnet).

Wiehengebirge (nördlicher Höhenzug)
Das Wiehengebirge, das am
Weserdurchbruch bei Porta Westfalica in nordwestliche Richtung startet und bis zu den Moränenausläufern bei Lengerich (im Emsland bei Lingen) zieht, lockt mit schönen Motorradstrecken, garniert mit den berühmten Dino-Spuren nahe Bad Essen-Barkhausen (Parkplatz im Wald an der L 83 zwischen Rabber und Buer, ca. 5 Minuten Fußentfernung, freier Zugang) und dem Fahrzeugmuseum bei Melle.

Das 2002 neu eröffnete
Varusschlacht-Museum im Park Kalkriese bei Bramsche präsentiert endlos Wissenswertes über die weltberühmte archäologische Fundstelle.

Wer im nordwestlichen Teil der Region in den Ausläufern des Wiehengebirges zwischen
Fürstenau und Bersenbrück durch die von Eiszeit-Gletschern geschaffenen reizvollen Ankumer Höhen tourt, stoppt zwischen Merzen und Fürstenau-Schwagstorf für ein paar Minuten und entspannt dabei seine von Stiefeln befreiten Biker-Füße auf dem 2008 neu eingerichteten Barfuss-Erlebnispfad, der direkt durch ein prähistorisches Hügelgräber-Gelände führt (an der B 218 bei dem zu Merzen gehörenden Dorf Plaggenschale, nordwärts abbiegen, 5 min Fußweg ab Sportplatz).

Eggegebirge
Im südlichsten Teil, dem Naturpark "Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald", belohnt die
Ruine Iburg oberhalb von Bad Driburg eine Anfahrt mit schönem Rundblick.
Der eindrucksvolle, 482 m lange
Eisenbahnviadukt bei Altenbeken ruht hoch über dem Beketal auf 24 Gewölbebögen: Eisenbahnfreunde können von einer Aussichtsplattform mit viel Geduld schöne Motive ablichten.


Schnell-Index (PLZ für Routenplaner und Tel. f. Nachfragen):
32760 Detmold-Hiddesen (Hermannsdenkmal, Kasse,Tel. 05231/ 88948);
32760 Detmold-Berlebeck (Adlerwarte Berlebeck, Tel. 05231/ 47171);
32805 Horn-Bad Meinberg (Externsteine, frei zugänglich, 1 km Fußweg);
33813 Oerlinghausen (Archäolog. Freilichtmuseum, Tel. 05202/ 2220, Fax 2388);
33014 Bad Driburg (Ruine Iburg, frei zugänglich, schöner Blick);
49090 Osnabrück (Museum Industriekultur, Tel. 0541/ 9127845);
49186 Bad Iburg (Roller- und Kleinwagenmuseum, GESCHLOSSEN, bzw. aufgelöst);
49324 Melle (Automuseum Melle, Tel. 05422/ 46838, Fax 965320);
49479 Ibbenbüren (Motorrad-Museum R. Stockmann, Tel. 05451/ 6454):
49479 Ibbenbüren (Motorrad- und Fahrradmuseum Veltmann, Tel. 05451/ 45500);
49479 Ibbenbüren (Sommerrodelbahn, Tel. 05451/ 3226);
49565 Bramsche (Varusschlacht GmbH . Museum & Park Kalkriese Tel. 05468/ 92040);
49586 Merzen (Barfusspfad Wachholderhain Plaggenschale, Rath. 05466/ 363)


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Kulinarisches

Als Vorspeise empfiehlt sich eine "Fuhrmannsuppe", den Hauptgang prägt dementsprechend das "Fuhrmannsschnitzel" oder der Lippische Pickert, Grünkohl mit Pinkel oder ein Pfefferpothast. Nach dem Essen gibt's einen Steinhäger Wacholderschnaps , einen Westfälischen Kornbranntwein oder einen niedersächsischen Wacholder-Kräuterbrand aus der Mettinger Kornbrennerei Langemeyer.

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Souvenirs

Souvenirs

Die "
Harsewinkeler Pferdeäpfel" ein Laib "Paderborner Landbrot" oder wer noch mehr "Ballast" braucht, kann aus verschiedenen Bronzereliefs der Paderborner Sehenswürdigkeiten auswählen.

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Literatur & Karten

Bücher:


Detailinfos über "Motorradtouren Mitteldeutschland" Für ergänzende Infos zu diesem Titel einfach das Cover anklicken! Denzel, Eduard und Harald: "Motorrad Touren Mitteldeutschland", (Tour 25 "Südlicher-" und Tour 26 "Nördlicher Teutoburger Wald"), Denzel Verlag, Innsbruck 1996, ISBN: 3-85047-756-8, € 19,80

Motorrad Guide "NRW" Für ergänzende Infos zu diesem Titel einfach das Cover anklicken! Martin, Anne-Christine, Feldhoff, Stefan: "Die schönsten Routen in Nordrhein-Westfalen", (hier Tour 2 "Auf den Spuren der Germanen", S. 30-39), Motorrad Guide und Roadbook, Bruckmann Verlag München 2002, ISBN 3-7654-3688-7, € 11,90

Touren in NRW Thurner Jürgen/ Leber, Christian:
Touren in Nordrhein-Westfalen. Reihe Fun-Tours, Motorbuch Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-613-02218-4, € 12,-

Detailinfos über "Die schönsten Motorradtouren in Deutschland Für ergänzende Infos zu diesem Titel einfach das Cover anklicken! Geser, Rudolf: Die schönsten Motorradtouren in Deutschland, (Tour 20 "Durch den Teutoburger Wald"), Südwest-Verlag, München. 1. Auflage 2000, ISBN: 3-517-06192-1, € 25,-

Karten (beschichtet):

Motorrad-Generalkarte im Maßstab 1:200.000 von MAIRDUMONT DIE MOTORRAD GENERALKARTE, Blatt 4 "Bremerhaven - Emden - Osnabrück", Maßstab 1:200.000, aufgeklappt 137 x 40 cm, reißfest & wasserabweisend, inkl. Treffs, Werkstätten u.a. Infos, MAIRDUMONT, Ostfildern, Ausgabe 2005, ISBN 3-8297-2089-0, € 5,90

Motorradkarte Teutoburger Wald & Weserbergland Motorradkarte Teutoburger Wald & Weserbergland mit Ausflugszielen, Einkehr-, Freizeittipps- und Tourenvorschlägen, Maßstab 1:200.000, laminiert, abwaschbar, beliebig faltbar, PUBLICPRESS-Verlag, Geseke 2006, ISBN 3-89920-232-5, € 4,95,

Karten (Papier):

Details zur GENERALKARTE pocket Für ergänzende Infos zu diesem Titel einfach das Cover anklicken! DIE GENERALKARTE - pocket, Blatt 4 "Bremerhaven - Emden - Osnabrück", Maßstab 1:200.000, MAIRS Geogr. Verlag, Ostfildern, Ausgabe 2002, ISBN 3-8297-2003-3, € 4,95

Details zur GENERALKARTE pocket Für ergänzende Infos zu diesem Titel einfach das Cover anklicken! DIE GENERALKARTE - pocket, Blatt 9 "Bielefeld - Hamm - Kassel", Maßstab 1:200.000, MAIRS Geogr. Verlag, Ostfildern, Ausgabe 2002, ISBN 3-8297-2008-4, € 4,95 

Details zur "Falk-Regionalkarte", Blatt 7 Für ergänzende Infos zu diesem Titel einfach das Cover anklicken! Falk-Regionalkarte, Blatt 7 "Ruhrgebiet - Köln - Münster", Maßstab 1:150.000, MAIRS-Verlag, Ostfildern, Ausgabe 2000, ISBN: 3-8279-1807-3, € 6,50

Details zur "Falk-Regionalkarte", Blatt 8 Für ergänzende Infos zu diesem Titel einfach das Cover anklicken! Falk-Regionalkarte, Blatt 8 "Braunschweig - Erfurt - Kassel - Harz", Maßstab 1:150.000, MAIRS Geogr. Verlag, Ostfildern, Ausgabe 2000, ISBN: 3-8279-1808-1, € 6,50

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Hotels/
Pensionen

Hotels/Pensionen
 
Waldhotel Renzenbrink in 49565 Bramsche, Tel. 05461/3485
 
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Tourenanbieter
(geführte Touren)

Tourenanbieter:
 n.n.

Weitere Tourentipps zur Region im Internet

WEB-Adresse (ULR):

Beschreibung

blue03_next.gif www.basselmann.de

Zum WEB-Auftritt von H. Hasselmann aus Bielefeld mit schönen Tourentipps, Treffpunkten und Terminen für den Regionen Ostwestfalen-Lippe und Weserbergland

blue03_next.gif www.kulturland.org

Natur- und Kulturtouren im Kreis Höxter bietet die Kulturland Kreis Höxter Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH im WEB oder als anforderbare Broschüre: 10 attraktive Rundtouren zwischen 150 und 250 km im Teutoburger Wald und Weserbergland. Empfehlenswerter Service!

blue03_next.gif www.mc-etibbenbueren.de

Zum Motorradclub MC ET Ibbenbüren mit schönen Tourenvorschlägen (unter Clubraum /Roadbook)

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Tourist-Info

 

 

 

 

 

Touristik-Anschriften u.a. Infos

OstWestfalenLippe Marketing GmbH,
Teutoburger Wald Tourismus, Jahnplatz 5, 33602 Bielefeld, Tel. 0521/ 96733-25, Fax 96733-19,
blue03_next.gif www.teutoburgerwald.de

Touristikverband
Osnabrücker Land e.V., Am Schölerberg 6, 49082 Osnabrück, Tel. 0541/ 95111-95, Fax 95111-20,
blue03_next.gif www.osnabruecker-land.de (Artland, Varus-Region, Teuto-Region und Friedensstadt Osnabrück)

Münsterland Touristik Fremdenverkehrsverband e.V.,
An der Hohen Schule 13, 48565 Steinfurt, Telefon 02551/ 93 92 91, Fax 939293;
blue03_next.gif www.muensterland-tourismus.de

TERRA vita Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald, Wiehengebirge, Osnabrücker Land e.V.
Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück, Tel. 0541/ 5014217, Fax 5014424
blue03_next.gif www.naturpark-terravita.de

Wanderwege in der Region Bielefeld bietet der Tourenplaner
blue03_next.gif Hermannshöhen

Kulturland Kreis Höxter, c/o GfW im Kreis Höxter mbH, Corveyer Allee 21, 37671 Höxte, Tel. 05271/ 9743-20,
blue03_next.gif www.kulturland.org

Internetmagazin der Region Osnabrück
blue03_next.gif www.osnabrueck.net

Touristikstraßen:

Die neue 187 km lange Osning-Route verbindet Burgen, Schlösser, Heilbäder und anderes Geschichtsträchtiges im südlichen Osnabrücker Land. Infos gibt es beim Touristikverband Osnabrücker Land e.V. (vgl. oben).

Die Bramgau-Route führt als Rundtour 103 km durch das Osnabrücker Land, verbindet Mittellandkanal, Hase und Alfsee, präsentiert dabei ganz nebenbei die Geschichte der Region: Infos auch hier gibt es ebenfalls beim Touristikverband Osnabrücker Land e.V.

Die 242 km lange Artland-Route verbindet Highlights im schon sehr flachen nördlichen Osnabrücker Land: Mit seinen fruchtbaren Ackerböden im flachen Binnendelta der Hase gilt der heute so selbstvermarktete "Kulturschatz Artland" seit Jahrhunderten als ehemalige Kornkammer des Fürstbistum Osnabrück: Es locken zahlreiche Zwischenstopps an Mühlen und den einzigartigen Artländer Hofanlagen mit stattlichen, meist 250 Jahre alten denkmalgeschützten Fachwerk-Hofgiebelhäusern und allerhand Sehenswertem in den alten Hansestädten Fürstenau und Quakenbrück.

Die häufig in Straßenkarten noch eingedruckte "Oldtimer-Route" wird nicht mehr vermarktet. Leider schlossen einige früher beteiligten Einrichtungen die Pforten, so z.B. das 1998 aufgelöste "Roller- und Kleinwagenmuseum Bad Iburg".

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